Elterninitiative Kindergarten Winterscheider Wirbelwinde e.V.

Die Vorschule begleitet die Kinder in ihrem letzten Kindergartenjahr einmal wöchentlich am Laufe eines Vormittags. Sie dient dazu, den Kindern zusätzlich ganz gezielte Übungen und Lerninhalte anzubieten, gibt aber auch den Erzieherinnen die Möglichkeit, das einzelne Kind genau zu beobachten.

Der erste Ausflug der Vorschulkinder - Die Bröltalapotheke in Ruppichteroth

Der erste Ausflug der Vorschulkinder wurde am 17. Februar nach Ruppichteroth gemacht. Das Ziel war die Bröltalapotheke in Ruppichteroth. Um 14 Uhr ging es los. Die Kinder haben viel erlebt und viel gelernt.

Wo sind nur all die Medikamente untergebracht? Und wie sieht es in einem Labor aus? Der Blick durch ein Mikroskop wurde gewagt und eine Crememaschine bestaunt. Jedes Kind durfte dann auch eine Tablettenhülle mit nach Hause nehmen. „Wenn man den Finger anleckt, dann bleibt die Hülle daran kleben.“ Zum Abschied bekamen dann alle eine Tüte mit Traubenzucker, Gummibärchen und Zeitschriften geschenkt. Ein herzliches Dankeschön schicken wir hiermit an die Bröltalapotheke – Die Kinder haben sich wohl gefühlt und hatten sehr viel Spaß.

 


Der zweite Ausflug der Vorschulkinder – Zahnarztpraxis
Dr. Jung in Ruppichteroth

Schon der Weg zum Zahnarzt war diesmal für die Kinder ein richtiges Erlebnis. Die Volksbank in Winterscheid wurde kurz vorher überfallen und somit von Polizeiautos und Hubschraubern umringt. Die Kinder wurden zu Ermittlern und durchsuchten während der Fahrt das umliegende Waldgebiet und die Straßen bis nach Ruppichteroth.

In der Zahnarztpraxis angekommen ging das Abenteuer weiter. Durch einen Film mit Bugs Bunny wurden den Kindern das richtige Putzen und die richtige Ernährung mit Gesang und Witz näher gebracht. Ein Spiel zur Verinnerlichung über Gesund und Ungesund verriet den Kindern auch, dass ein Bonbon nicht immer ungesund sein muss. Aber: Zähneputzen nicht vergessen.

Daraufhin wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt und eroberten die Praxis. Anmeldebereich, Röntgenzimmer, Wartezimmer und Behandlungsraum wurden untersucht und unter die Lupe genommen. Jegliche Instrumente und Armaturen wurden erklärt und ausprobiert. Danach durfte jedes Kind einmal auf den Behandlungsstuhl. Alle Kinder konnten danach stolz sagen: Er hat gar nicht gebohrt.

Ein Spiel mit ausgeschnittenen Gegenständen entfachte eine Diskussion über Gut und Schlecht für die Zähne. Die Kinder klebten diese dann mit Smileys auf ein großes Blatt Papier um ihr Ergebnis zu dokumentieren. Als Abschiedsgeschenk bekam dann Jeder einen Zahnputzbecher, eine Zahnpasta und ein Kuscheltier zu Zahnputzunterstützung. Allen hat es sehr gut gefallen. Wir bedanken uns recht herzlich bei der Praxis von Frau Doktor Brigitte Jung und grüßen sie mit den Worten: Ein Zahnarztbesuch ist definitiv nicht schlimm.



Dritter Ausflug der Vorschulkinder – Polizeiwache Eitorf

Am 12.03 war es mal wieder soweit. Die Vorschulkinder begaben sich auf die Reise nach Eitorf. Das Ziel war die Polizeiwache. Polizist Michael erklärte den Kindern zunächst ein Polizeiauto: Sirene und Blaulicht wurden ausprobiert und das Mikrofon. Einige Kinder durften sich auch wie die Verbrecher hinten ins Auto setzen. Danach wurde die Anmeldung auf den Kopf gestellt. Im Computer konnten sie sehen, wo Unfälle waren und andere Einsätze. Alle Kinder wussten auch Bescheid, als es um die Notfallnummer ging. Wie aus einem Mund schallte es 110. Die mutigen Kinder wurden dann auch ins Gefängniss gesteckt. Dort konnten sie mal sehen, wie es einem Gefangenen so ergeht. Auch ohne frech zu sein, wurden allen Kindern Fingerabdrücke genommen und Verbrecherfotos gemacht. Das war ein sehr spannendes Erlebnis für die Kinder. Auf der Heimfahrt wurde noch sehr lange darüber geredet. Vielen Dank schicken wir hiermit an die Polizeiwache Eitorf und an Polizist Michael. Es hat uns sehr gut gefallen.




Vierter Ausflug der Vorschulkinder – Kinderklinik St. Augustin

Auf eine etwas längere Reise begaben sich die Vorschulkinder am 16.03. Das Ziel war die Asklepios Kinderklinik in Sankt Augustin. Das Gelände wurde sofort von den Kindern untersucht. Wo stehen die Krankenwagen mit dem Blaulicht? Wie sehen die Zimmer der Kinder aus? Was kann man alles dort in der Klinik machen? Es gab viel zu sehen: Spiele und Bücher im Überfluss, eine Kapelle, einen Untersuchungsraum, ein Labor mit Mikroskopen und natürlich ganz viele Kinder. Einige kranke Kinder wurden besucht und die Babystation mit den klitzekleinen Frühchen angeschaut. „Es gibt dort sogar auch einen Kindergarten.“ Dieser wurde natürlich sofort unter die Lupe genommen. In Einem waren die Kinder sich einig: Spielen und Frühstücken im Bett ist super gemütlich und macht riesig Spaß. Vielen Dank an die Kinderklinik für den klasse Ausflug.





Fünfter Ausflug der Vorschulkinder - Flughafen Köln/Bonn

Es war noch früh am 12. April, als die Vorschulkinder sich zum Köln/Bonner Flughafen aufmachten.

Die Besucherterassen waren noch leer. Die Kinder konnten somit ungehindert die vielen Flugzeuge beobachten, wie sie betankt und beladen wurden. Fluggäste stiegen ein und aus und Flugzeuge starteten und landeten. Danach wurden wir durch das riesige Flughafengelände geführt. Es gab viel zu sehen. Aber zuerst bekam jeder einen Besucherausweis und musste durch die Sicherheitskontrolle. Jacke aus und durch… Es war sehr spannend. Bei wem piepste es und wer musste noch einer Laibesvisitation unterzogen werden. Aber am meisten jedoch interessierten sich die Kinder für die Flugzeuge.

Mit einem Bus wurden sie über das Außengelände gefahren. Dort war viel zu sehen: große Flugzeuge, kleine Flugzeuge, mit Propeller und mit Düsen, Frachtflugzeuge, Passagierflugzeuge, Tankwagen und Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr. Das teuerste Auto kostet 1,5 Mio. EUR und in das größte Flugzeug passen 1.000 Passagiere. Die Kinder bekamen sehr viel zu sehen und waren schwer begeistert. Das war der aufregenste Ausflug von allen. Vielen Dank dafür.




Sechster Ausflug der Vorschulkinder - Raiffeisenbank in Winterscheid

26. April 2010 - Die Vorschulkinder besuchten die Raiffeisenbank in Winterscheid. Herr Neuber und Frau Kuhla übernahmen jedoch schnell die Führung und teilten die Kinder in 2 Gruppen. Herr Neuber machte ein Rollenspiel mit den Kindern: Eine Krawatte und ein Namensschild machten aus ihnen den Bankangestellten und der „Kunde“ bekam Geld zum einzahlen. Der Bankangestellte telefonierte und füllte mit dem Kunden einen Einzahlungsschein aus. Die Kinder gingen voll auf in ihren Rollen und sie waren mit viel Spaß und Eifer dabei. Frau Kuhla zeigte den Kindern den Tresorraum mit den dicken schweren Türen und die Schließfächer. Anschließend wurden den Kindern alle Geräte gezeigt und vorgeführt, die in einer Bank gebraucht werden: Kopierer, Fax, Drucker, etc. Die spannensten Geräte waren definitiv die Geldmünzzählmaschine und die Geldscheinzählmaschine. So schnell die Kinder auch zählten, die Maschinen waren schneller. Zum Abschluss gab es so viel Geschenke, dass die Kinder nur noch staunten: Süßigkeiten, eine Trinkflasche, Spielgeld, ein Bonusheft, Aufkleber, Magnet und  Window-Color.

  

Siebter Ausflug der Vorschulkinder - Feuerwehr in Winterscheid

Zwei große Feuerwehrautos holten am 28. April die Vorschulkinder am Kindergarten ab - die Aufregung war riesengroß. Durchs Derenbachtal ging es dann mit Blaulicht und Sirenen zum Feuerwehrhaus. Im Auto selbst entdeckten die Kinder schon die Atemschutzgeräte. Diese wurden dann auch auf den Rücken geschnallt. Auch Atemschutzmasken und Feuerschutzkleidung wurden unter professioneller Anleitung von Feuerwehrmännern René und Torben angelegt.

Sie erklärten auch warum die Autos beim Rückwärtsfahren piepen, wo das Löschwasser für das sofortige Löschen ist und wo man noch mehr Wasser findet. Anschließend wurden die Schläuche ausprobiert und die Kinder zeigten den Feuerwehrmännern, dass auch sie schon spritzen können. Danach gab es eine kleine Verschnaufpause mit gekühlter Limonade.

Nun folgte der Höhepunkt: Es wurde Feuer in einer Feuerschale entzündet und die Kinder löschten gemeinsam mit Feuerlöschern das Feuer. Das war aber nicht so einfach, wie sich die Kinder das gedacht hatten, denn es musste auch auf die Windrichtung geachtet werden. Die Kinder erfuhren wie heiß so ein Feuer sein kann und dass es auch stinkt. Aber damit war es noch nicht genug: Alle durften noch die Funkgeräte ausprobieren und mit der großen Spritze löschen. Zum Abschluss bekamen alle Kinder noch ein Feuerwehrmandala. Danach wurden sie mit den Feuerwehrautos zurück zum Kindergarten gefahren.



NaturWerkstatt und Vorschulübernachtung im Kindergarten

Am 28. Mai um 16:30 Uhr ging es los. Die Vorschulkinder kamen mit ihren Eltern im Kindergarten an und packten erstmal ihre Schlafsachen aus. Betten wurden gemacht und es wurde schon mal Probe gelegen. Die Eltern sind dann auch schnell rausgeschmissen worden, denn es sollte los gehen. Mit Pizza stärkten sich die Kinder und dann machten sie sich auch schon mit den Erziehern auf den Weg nach Hennef in die NaturWerkstatt. „Einführung in das Bronzegießen“ hieß es für den Nachmittag und die Kinder hatten viel Spaß dabei. Von der Form in die das flüssige Bronze gegossen wird bis hin zum fertigen Produkt haben die Kinder das Entstehen eines Bronzeanhängers nicht nur miterleben, sondern selber produziert. Nach diesen „Anstrengungen“ wurde sich, zurück im Kindergarten, erstmal mit Eis gestärkt. Dann ging die Party erst richtig los. Die Kinder veranstalteten eine Disco. An diesem Abend stand dann fest: Tanzen können nicht nur Mädchen – die Jungen haben sich nicht nur tapfer geschlagen, sie entpuppten sich als richtig gute Tänzer. Müde machten sich die Kinder dann um 23 Uhr bettfertig. Die Letzten sind dann auch endlich um 24 Uhr eingeschlafen. Nach dieser kurzen Nacht wurden die Eltern dann am nächsten Morgen mit einem Lied begrüßt. Den Vorschulkindern wurden Geschenke von den Erziehern und dem Förderverein übergeben und auch die Erzieher bekamen von den Kindern etwas geschenkt. Alles in allem war es ein unvergessliches Erlebnis für die Kinder und Erzieher. Wir wünschen den Vorschulkindern noch in den letzten 5 Wochen viel Spaß und Freude im Kindergarten.




Gelbbauchunke und Riesenbagger

Am 08. Juni ging es wieder für die Vorschulkinder auf eine interessante Reise. Das Ziel war der Steinbruch der Basalt AG in Imhausen. Dort angekommen mussten sich die Kinder erst einmal Gummistiefel und Matschhosen anziehen. Damit die Bauarbeiterkleidung komplett war, bekam jedes Kind noch einen Schutzhelm. Bauarbeiter Andreas begleitete den Rundgang und erklärte den Kinder alles was sie dort sahen: Bagger, Bohrer, kleine Steine, große Steine, Lastwagen, Radlader, Förderbänder und vieles mehr.

Dann ging es zum Steinbruch selbst, auf Schotterwegen und Matschstraßen. Es musste drauf geachtet werden, dass man nicht zu näh an die Hänge kam, da dort gerne auch mal Steine herabfallen. Ein riesiger Lastwagen, bei dem die Räder größer waren als die Vorschulkinder, nahm die Kinder dann mit. Im unteren Bereich arbeitete ein Bagger und befüllte riesige LKW’s. Eine schwere Eisenkugel, die 3 Autos schwer ist, zertrümmerte die großen Steine und auf dem Berg stand ein Bohrer, der Sprengungen vorbereitete. Die Steine wurden dann in einen Trichter gefüllt, indem sie dann zerkleinert und sortiert werden. Damit es nicht so staubt, werden die Steine mit Wasser bespritzt. Die Kinder waren sehr beeindruckt von den riesigen Maschinen und durften sich am Ende in einer Baggerschaufel fotografieren lassen. Es gab aber nicht nur Steine dort: Die Kinder entdeckten auch ein Vogelnest im Briefkasten und eine seltene Gelbbauchunke, die wohl im Steinbruch wohnt. Vielen Dank an die Basalt AG und Andreas für die herzliche Führung.


 
Fahrsicherheitstraining der Vorschulkinder

Der Fahrsicherheitsdienst des ADAC Gerhard Judt besuchte den Kindergarten am 14. Juli. Die Vorschulkinder waren gut vorbereitet und hatten alle ihre Fahrräder und Helme mit dabei. Zunächst wurden 3 Filme zum Thema „Mit Helm is cool“ geschaut. Die Kinder erfuhren warum es so wichtig ist einen Helm zu tragen. Ein anschauliches Beispiel war die Wassermelone, die auf den Asphalt aufschlägt. Weiterhin erfuhren sie, was ein Fahrrad verkehrstüchtig macht. Rücklicht, Vorderleuchte, Bremsen, Strahler und die Klingel waren nur einige Beispiele. Dann ging es zur Praxis ans Feuerwehrhaus. Dort wurde ein Parcour aufgebaut und los ging’s. Slalom um die Hütchen, Anfahren, Anhalten und sogar auf engen schmalen Wegen fahren wurde geübt. Alle Vorschulkinder sind schon jetzt recht sicher auf ihren Fahrrädern und allen war auch klar: Nur mit Helm fahren ist cool. Ohne Helm ist uncool. Am Ende erhielten alle Kinder noch eine Urkunde und ein Reflektorarmband. Hiermit danken wir noch der SPD, die uns dieses schöne Erlebnis erst ermöglicht hat. Liebe Eltern denkt daran: Alle Kinder gehören bis zur Fahrradprüfung in der Schule noch auf den Bürgersteig.